Das Outback
 
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Straßenzustände

Bei der Planung eines Outback-Trips ist es wichtig etwas über die unterschiedlichen Arten von Strassen und Tracks zu wissen, um abschätzen zu können, was einen dort erwartet. Auf dieser Seite stelle ich die wichtigsten Typen kurz vor. Aber nicht vergessen: Die Strassenzustände können sich sehr schnell ändern.

1. Asphaltierte Strassen

Im Outback gibt es einige asphaltierte Strassen. Überwiegend sind dies Highways und einige wichtige Hauptstrassen. Das Fahren auf diesen Strassen ist in der Regel problemlos, kann aber auch einige Gefahren mit sich bringen: Das Fahren auf den häufig geraden, etwas eintönigen Highways kann ermüdend sein. Deshalb sollte man regelmässig Pausen einlegen. Nachtfahrten sollten vermieden werden. In der Nacht sind Tiere sehr aktiv und können unvorhergesehen auf die Strasse springen. Besonders die Highways werden gern von Road-Trains benutzt. Seien Sie vorsichtig, falls Sie einen Road-Train überholen wollen. Wenn möglich, sollte man dies vermeiden.

2. Gravel Road

Viele der Strassen im Outback sind sogenannte Gravel-Roads, dies gilt auch für einige Highways (z.B.: Plenty Highway). Die Zustände dieser Gravel-Roads ändern sich sehr oft, je nach Witterung. Es ist durchaus möglich, mit einem normalen Auto auf Gravel-Roads zu fahren, in einem 4WD ist dies jedoch angenehmer.

3. Tracks

Wer auf einen Track fahren möchte, muss mit allem rechnen: tiefer Sand, Steine, Bulldust, Matsch... . Tracks sind nur für 4WD-Fahrzeuge geeinget. Zudem sollte man Erfahrung im Fahren von 4WD-Autos haben.

Nach Regenfällen kann ein Treck für lange Zeit unpassierbar sein. Falls man hier mit dem Fahrzeug liegen bleibt, sollte man sich auf sehr lange Wartezeiten einrichten, denn anderer Verkehr ist hier sehr selten.

Bevor man zu einer Reise ins Outback aufbricht, sollte man die Strassenzustände checken. Diese findet man häufig in Roadhouses oder an Polizeistationen ausgehängt. Die Strassenzustände werden auch im Internet veröffentlicht:

 

© Jörg-Jost Michaelis. Last Updated: 16.04.02