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Birdsville Track

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Der Birdsville Track

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fakten:

 

Gesamtlänge

524 km

Entfernungen zwischen Tankgelegenheiten

Marree bis Mungerannie :210 km
Mungerannie bis Birdsville :314 km

Schwierigkeitsgrad

Leicht bis mittel: normalerweise eine gute Gravel-Road, kann aber wegen der großen Entfernungen ermüdend werden.

Versorgung

Marree, Mungerannie, Birdsville

Dauer

2 Tage

Karten

Westprint-Heritage Map: Birdsville- and Strzelecki-Track

Camping Cooper Creek Camping area (137 km nördlich von Marree), Mungerannie Roadhouse, Tippipila Creek Camping area (178 km südlich von Birdsville)

Beschreibung

Es war E.A.Burt, der im Jahre 1880 eine Route von Queensland nach South Australia nahm, die heute als Birdsville Track bekannt ist. Auf dem Track wurden Rinder von Queensland zu den Märkten von Adelaide getrieben. Es dauerte ca. 5 bis 6 Wochen, um die Strecke von Birdsville nach Marree zu bewältigen.

1884 erreichte die Eisenbahn Marree und die Stadt wurde zu einem wichtigen Versorgungsstützpunkt für die Gebiete weiter nördlich. Von hier aus transportierten  afghanische Kameltreiber mit ihren Karawanen Waren aller Art zu den Plätzen nördlich von Marree.
In den dreißiger Jahren wurden die Kamele durch Fahrzeuge ersetzt und 30 Jahre später war es auch mit den Viehtrieben entlang des Tracks vorbei. Road Trains übernahmen die Arbeit. In den dreißiger Jahren begann Tom Kruse mit dem Transport von Post entlang des Tracks. Zu dieser Zeit war der Track rauh und hart und viele Menschen kamen in dieser einsamen und sehr heißen Gegend South Australias ums Leben. Ein altes Exemplar der legendären Fahrzeuge ist heute in Marree zu sehen. Ein weiteres steht vor dem Roadhouse in Mungerannie

Heute ist der Birdsville Track eine gut befestigte Gravel Road (unter trockenen Bedingungen) und gehört zu den beliebtesten Outback Tracks. Es ist aber eine lange Fahrt, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Langes Fahren durch die weiten, leeren Gegenden kann sehr anstrengend werden und die Aufmerksamkeit lässt nach. Es ist ratsam, für den Trip mindestens zwei Tage einzuplanen. Es gibt hier mehr zu sehen, als es zunächst den Anschein hat (s.a. Reiseplanung).
Auf halben Weg zwischen Marree und Birdsville ist das Mungerannie Roadhouse die einzigste Versorgungsmöglichkeit entlang des Tracks. Ein kalter Drink an der Bar ist hier Pflicht.
Gute Beschreibungen des Birdsville Tracks  finden sich in einschlägigen Reiseführern, wie zum Beispiel in "Outback Australia" von Lonely Planet. Wer Interesse an der Geschichte des Birdsville Tracks hat, dem sei das Buch "Marree and the tracks beyond" von Lois Litchfield empfohlen. Ich habe das Buch vor einigen Jahren in Mungerannie erworben. Es ist aber auch in Marree zu haben.

Campen am Wasser der Mungerannie Wetlands nahe des Roadhouses kann ein einzigartiges Erlebnis sein. Diese Platz ist für Vogelliebhaber ideal, besonders bei Sonnenaufgang.

Ich bin den Birdsville Track mehrere Male gefahren, zuletzt im März 2006. Die Straßenzustände waren sehr gut. Übernachtet habe ich am Wasserloch nahe des Mungerannie Roadhouses. Man sollte nicht versäumen, auf ein kühles Bier oder sogar einem guten Abendessen, ins Roadhouse zu gehen. John und seine Frau Genevieve sind hervorragende Gastgeber und können einem noch viel über die Gegend erzahlen. Außerdem trifft man unter Umständen auf andere Reisende, was sehr unterhaltsam werden kann.

 
Ein Klick auf das Photo startet einen kurzen Film vom Sonnenaufgang bei Mungerannie.

(benötigt einen externen Player z.B. Media Player)

 
Dingo Zaun am Birdsville Track  
 

Nahe des Coopers Creek

Mungerannie Wetlands  
 

Man kann das Mungerannie Roadhouse nicht verfehlen.

© 2006 / Jörg-Jost Michaelis. Updated: 23.6.2006